Meilensteine in der Geschichte der Frauenzentrale Zürich

2014100-jähriges Jubiläum
2013  

Dezember: Die Zürcher Frauenzentrale erhält ein neues Logo und eine moderne, frische Erscheinung Online und Print.

2012    

November: Die Zürcher Frauenzentrale nimmt kritisch Stellung zur Vorlage des Bundesamts für Justiz für eine Neuregelung des Unterhaltsrechts. März: Die Zürcher Frauenzentrale setzt sich gegen einen Strichplatz mit Verrichtungsboxen in Zürich-Altstetten ein. Die Vorlage wird mit einem Ja-Anteil von 52,6 % knapp angenommen.

2011

Jahr der Frauenjubiläen: 100 Jahre Internationaler Tag der Frau, 40 Jahre Frauenstimm- und –wahlrecht, 30 Jahre Gleiche Rechte für Mann und Frau in der Bundesverfassung, 20 Jahre Frauenstreik und 15 Jahre Gleichstellungsgesetz. März: Die Zürcher Frauenzentrale regt im Zusammenhang mit der geplanten Prostitutionsgewerbeverordnung in der Stadt Zürich eine Grundsatzdiskussion über die Prostitution an.

2010  

Engagement für die kantonale Volksabstimmung für den Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung im Vorschulbereich.

2009  

Die Zürcher Frauenzentrale spricht sich gegen die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall aus. Die Zürcher Frauenzentrale wird Geschäftsstelle der Stiftung Interfeminas, Gertrud Heinzelmann.

2008

Lancierung der Kampagne „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

Engagement für die eidgenössische Volksinitiative zum Schutz vor Waffengewalt.

2007

Kampagne zum kantonalen Gewaltschutzgesetz („Wer schlaat, gaat!“).

2006

Start Mentoring-Projekt duopoly mit 12 jungen Frauen und 12 Politikerinnen. November: Erste Meinungsmacherinnen-Tagung für Politikerinnen und politisch interessierte Frauen an der Universität Zürich.

2005

Die Zürcher Frauenzentrale erhält für das politische Mentoring-Projekt duopoly den ZFV-Preis.

2004

Die Zürcher Frauenzentrale engagiert sich federführend für die JA-Kampagne der Mutterschaftsversicherung im Kanton Zürich, die im vierten Anlauf an der Urne angenommen wird. Das Kurswesen wird eingestellt.

2002

Die von der Zürcher Frauenzentrale unterstützte Fristenlösung (straffreier Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten 12 Wochen) wird mit 72,2 Prozent Ja angenommen.

2000

Schaffung der Laufbahnberatungsstelle 

1999

Schliessung der Mütterschule – 57 Jahre nach ihrer Gründung. 

1996

Das Gleichstellungsgesetz, das die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben bezweckt, tritt in Kraft. Die Frauenzentralen beteiligen sich an einem Manifest für die unverzügliche Einführung der Mutterschaftsversicherung. 

1991

Landesweiter Frauenstreik am 14. Juni. 

1990

Die Wärmestube für ältere Frauen wird geschlossen. Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich wird eröffnet.    

1987

Das Bulletin, das Mitgliedermagazin der Zürcher Frauenzentrale, wird erstmals herausgegeben. Gründung der Rechtsberatungsstelle.    

1986 Lancierung eines Projekts, um ausstiegswillige Prostituierte zu unterstützen, in Zusammenarbeit mit dem Verein Freundinnen junger Mädchen, Kantonsrätinnen, Ärztinnen und der Schule für Soziale Arbeit.    
1985 Die Zürcher Frauenzentrale führt die Geschäftsstelle des Schweizerischen Aktionskomitees für die Abstimmung über das neue Ehe- und Erbrecht. Die Gesetzesvorlage wird an der Urne nach einem emotionalen Abstimmungskampf mit 55 Prozent Ja-Stimmen angenommen.    
1984

Schliessung der Elternschule.

1981

Verankerung der Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Bundesverfassung. Die Zürcher Frauenzentrale führt das Sekretariat des befürwortenden schweizerischen Aktionskomitees.  

1980 

Eröffnung der Budgetberatungsstelle. 

1979

Das Zürcher Frauenhaus wird als erste solche Institution in der Schweiz eröffnet. Die Zürcher Frauenzentrale unterstützt dieses Projekt. 

1977Schliessung des Säuglingsheims der Mütterschule.
1976 Die eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) nimmt ihre Arbeit auf.    
1975

Durchführung eines dreitägigen Frauenkongresses in Bern im Internationalen Jahr der Frau. Die Schweizerische Vereinigung für straflosen Schwangerschaftsunterbruch (SVSS) lanciert eine von der Zürcher Frauenzentrale unterstützte Volksinitiative für die Fristenlösung. Die Initiative wird am 25. September 1977 knapp verworfen.     

1971

7. Februar: Das eidgenössische Stimm- und Wahlrecht für Frauen wird angenommen. Die Zürcher Frauenzentrale hat sich seit den 1920er Jahren dafür eingesetzt. Gründung der Genossenschaft Gemeinschaftshaus an der Bändlistrasse in Zürich (Wohnraum für sozial benachteiligte Menschen mit angegliederter Kinderkrippe). 

1970

Die Zürcherinnen erhalten das kantonale Stimm- und Wahlrecht. 

1968

Die Feier zum 75-jährigen Bestehen des Zürcher Stimmrechtsvereins wird von Exponentinnen der neuen Frauenbewegung gestört.

1965

Die Zürcher Frauenzentrale empfiehlt für die staatsbürgerliche Einbindung die Gründung von lokalen Frauenpodien. 

1963

Bezug des neuen Geschäftshauses am Schanzengraben 29 nach längerer Bauphase.     

1961

Abriss des Gebäudes am Schanzengraben 29 und Erstellung eines Neubaus Die Zürcher Frauenzentrale baut ein breites Angebot an staatsbürgerlichen Kursen auf.    

1959

In einer ersten nationalen Abstimmung wird das Frauenstimmrecht mit 66,9 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. 

1958

Durchführung der zweiten Frauenausstellung SAFFA. Die Zürcher Frauenzentrale übernimmt im Auftrag der Schweizer Frauenzentralen die Verantwortung für den Pavillon «Die Frau im Dienste des Volkes».

1956

Einführung von Säuglingskursen für Väter. 

1954

Mithilfe bei der Gründung der Aktionsgemeinschaft für Konsumentenschutz. 

1953

Gründung der Elternschule.

1942

Eröffnung der Mütterschule.

1941

Zum ersten Mal wird in Zusammenarbeit mit den politischen Frauengruppen eine Jungbürgerinnenfeier für Mädchen organisiert. 

1939

Beteiligung am Frauenpavillon an der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich. Einrichtung einer Flickstube für Frauen von Soldaten. 

1936

Die Zürcher Frauenzentrale führt mit anderen Frauenorganisationen eine Kundgebung für den Frieden durch.

1933

Entstehung einer Wärmestube für ältere Frauen, die bis 1996 fortgeführt wird. Die Zürcher Frauenzentrale kämpft zusammen mit anderen Frauenorganisationen gegen die Diskriminierung verheirateter Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

1932 

Die Zürcher Frauenzentrale schickt zum Auftakt der Abrüstungskonferenz im Namen von „2‘000 Zürcher Frauen verschiedener Stände und Weltanschauungen“ einen Brief an den Bundesrat, mit der Aufforderung, sich für die Abrüstung einzusetzen.

1929

Kauf der Liegenschaft am Schanzengraben 29. Die Zürcher Frauenzentrale unterstützt die nationale Petition für die politische Gleichberechtigung der Frauen.

1928

Erste Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit SAFFA in Bern, unter Beteiligung der Zürcher Frauenzentrale. 

1926

Die Genossenschaft zur Erstellung von Wohnungen für alleinstehende Frauen wird gegründet.

1923

Eröffnung der Schweizerischen Zentralstelle für Frauenberufe in den Räumlichkeiten der Zürcher Frauenzentrale.

1922

Die Zürcher Frauenzentrale verfasst mit 67 weiteren Frauenorganisationen eine Eingabe an den Kantonsrat, in welcher ein eingeschränktes Stimm- und Wahlrecht in Kirchen- und Schulsachen sowie im Vormundschaftswesen verlangt wird.

1920

Einführung von Kursen für arbeitslose Frauen im Auftrag der Kantonalen Volkswirtschaftsdirektion. Gründung der Sozialen Frauenschule Zürich, in Untermiete bei der Zürcher Frauenzentrale. 

1919

Die Zürcher Frauenzentrale übernimmt die Zeitschrift „Frauenbestrebungen“. Gründung von Frauengruppen zur sozialen Verständigung in den Zürcher Stadtquartieren.

1917

Eröffnung der Berufsberatungsstelle für Frauen. Einführung von Flick- und Wärmestuben für wenig bemittelte Frauen.

1916

Die Zentralstelle Frauenhilfe wird in die Zürcher Frauenzentrale überführt.

1914

Am 3. August wird die Zentralstelle Frauenhilfe gegründet.

„Mobilmachungsorder“ der grossen Frauenverbände, in der die Frauen aufgefordert werden, sich in den Dienst der Heimat zu stellen.