Wahlen 2018: Es gibt noch viel zu tun!

Ein Drittel ist nicht genug“ – unser langjähriges Motto – wurde leider auch an diesen Wahlen nicht erreicht. Zwar nahm der Frauenanteil in zehn der 13 Parlamentsgemeinden in der Legislative zu – aber meist nur minim.


Immer noch liegt der Frauenanteil in sieben Parlamentsgemeinden unter einem Drittel.

In der Exekutive ist der Anteil Frauen in sechs Parlamentsgemeinden gewachsen. Uster sticht heraus: Vier von sieben Sitze sind von Frauen besetzt. Seltenheitswert hat auch die Wahl von Barbara Thalmann zur Stadtpräsidentin. Nur in Uster und der Stadt Zürich mit Corine Mauch ist das Präsidium weiblich besetzt. Fast schon beschämend ist, dass es auch im Jahr 2018 im Kanton Zürich noch Gemeinden gibt, die komplett in Männerhand sind. In Dietikon kandidierte bei den diesjährigen Wahlen keine einzige Frau für den Stadtrat! Auch in den ländlichen Regionen sind nach den Wahlen mindestens 15 Gemeinden ausschliesslich in Männerhand.


Im Hinblick auf das wichtige Wahljahr 2019 ist es höchste Zeit, dass die Parteien auf ihren Listen für den Kantonsrat und den Nationalrat auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis achten. Lesen Sie hier die vollständige Analyse der Kommunalwahlen 2018 aus Frauensicht.


Medien:


Hören Sie hier Andrea Gisela im SRF, Regionaljournal Zürich Schaffhausen, Juli 2017: «Parteien müssen Frauen aktiv fördern»