9. Februar 2014: NEIN zur Volksinitiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache"


2010 hat eine Gruppe von Parlamentarier und Parlamentarierinnen, unterstützt vom Verein „Mamma“ die Initiative lanciert. Sie verlangt, dass „unter Vorbehalt von seltenen Ausnahmen Schwangerschaftsabbruch und Mehrlingsreduktion im Obligatorium nicht eingeschlossen sind“, die Kosten also von der Grundversicherung nicht mehr bezahlt werden. Die Initiative wird vordergründig als Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen und zur Reduktion der Abtreibungszahlen begründet. 2002 wurde an der Urne mit 72 Prozent Ja-Stimmen die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in den ersten zwölf Wochen beschlossen. Seither sanken die Zahl der Abbrüche um mehrere tausend Eingriffe und verharrt bei rund 11000 im Jahr. Die Schweiz verzeichnet mit 6.8 jährlichen Eingriffen auf 1000 Frauen eine der tiefsten Abtreibungsraten innerhalb Europas. 

Lesen Sie hier die Parole der ZF mit allen Gründen für ein NEIN am 9. Februar.