Neue Zürcherin des Quartals gewählt!

Modemacherin Corinna Mattner ist unsere neue Zürcherin des Quartals. Die ausgebildete Innenarchitektin, Szenografin und Kostümbildnerin ist via Kostüm zur nachhaltigen Mode gekommen. Während des Studiums hat sie gemerkt, wie viel Spass ihr das Nähen macht - auch wenn es damals noch "krumm und schief und wild war". Krumm ist bei Mattners Kollektionen heute nichts mehr, doch die Begeisterung für Mode, die ist geblieben. Die Stücke, die Mattner erschafft, sind individuelle Einzelteile und unterscheiden sich damit von den einheitlichen Mainstreamprodukten, die heute von vielen Kleiderproduzenten en masse gefertigt werden.


Lesen Sie in der Dezemberausgabe unseres Bulletins den ganzen Bericht über Corinna Mattner und ihr Modelabel "Romy Hood".


Frauentagung 2018

"Vorwärtskommen in Politik und Arbeitswelt"


Am 10. November 2018 ist es wieder so weit: Die Frauentagung an der Universität Zürich findet statt! Nebst einem Input-Referat von SRF-Wirtschaftsjournalistin Patrizia Laeri steht eine Vielfalt spannender Workshops auf dem Programm - vom professionellen Auftreten vor TV-Kameras über Strategien gegen den Hass im Netz bis hin zu Themen wie Nachhaltigkeit in der Finanzwelt, Altersvorsorge oder Lohnverhandlungen.


Vielleicht kommen auch Sie dank den Tipps und Tricks unserer Workshopleiterinnen auf neue Ideen oder knüpfen interessante Kontakte?

Melden Sie sich noch heute hier an.


"Für eine Schweiz ohne Freier. Stopp Prostitution"



Bitte teilen und mitdiskutieren! https://twitter.com/ZHfrauenzentral

Am 28. Juni lancierte die Frauenzentrale im Kino Houdini ihre Kampagne "Für eine Schweiz ohne Freier. Stopp Prostitution". Die eingeladenen Medien, bekamen zum ersten Mal die neue Webseite und den eindrücklichen Clip zur Prostitutionskampagne zu sehen.

Der Film wurde von der Werbeagentur Publicis Schweiz produziert und in Stockholm mit schwedischen Schauspielerinnen und Schauspieler gedreht. An der Medienkonferenz dabei waren die Aussteigerin Huschke Mau und Irene Hirzel, Geschäftsführerin von Act 212, eine Organisation gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung. Gemeinsam mit der Präsidentin Andrea Gisler sprachen sie über den Videoclip und beantworteten die wichtigsten Fragen zum Thema: Ist Prostitution vereinbar mit der Menschenwürde? Was sagt die Prostitution über das Verhältnis der Geschlechter aus? Wie sollen Freier zur Verantwortung gezogen werden? Ist Prostitution vereinbar mit der Menschenwürde? Was sagt die Prostitution über das Verhältnis der Geschlechter aus? Wie sollen Freier zur Verantwortung gezogen werden?


Besonders beeindruckend die Aussagen von Huschke Mau. Sie arbeitete zehn Jahre als Prostituierte. Nun hat sie das Netzwerk Ella gegründet, eine Vereinigung von Frauen, die im Milieu waren oder sind. Sie kämpfen dafür, dass es verboten wird, Sex zu kaufen. Ihre Forderung: dass Prostitution als Gewalt gegen Frauen anerkannt wird.


Andrea Gisler: «In einer gleichberechtigten Gesellschaft hat Prostitution keinen Platz»

In einem Interview im Sonntagsblick erklärt die Präsidentin Andrea Gisler, dass es bei der Debatte um die Prostitution nicht um Moral geht, sondern um Menschenwürde und das Verhältnis der Geschlechter. 


Weitere Berichte zur Haltung der Frauenzentrale zum Thema Prostitution finden Sie hier


Kommunalwahlen 2018: Es gibt noch viel zu tun!

"Ein Drittel ist nicht genug“ – unser langjähriges Motto – wurde leider auch an diesen Wahlen nicht erreicht. Zwar nahm der Frauenanteil in zehn der 13 Parlamentsgemeinden in der Legislative zu – aber meist nur minim. Immer noch liegt der Frauenanteil in sieben Parlamentsgemeinden unter einem Drittel.


In der Exekutive ist der Anteil Frauen in sechs Parlamentsgemeinden gewachsen. Uster sticht heraus: Vier von sieben Sitze sind von Frauen besetzt. Seltenheitswert hat auch die Wahl von Barbara Thalmann zur Stadtpräsidentin. Nur in Uster und der Stadt Zürich mit Corine Mauch ist das Präsidium weiblich besetzt. Fast schon beschämend ist, dass es auch im Jahr 2018 im Kanton Zürich noch Gemeinden gibt, die komplett in Männerhand sind. In Dietikon kandidierte bei den diesjährigen Wahlen keine einzige Frau für den Stadtrat! Auch in den ländlichen Regionen sind nach den Wahlen mindestens 15 Gemeinden ausschliesslich in Männerhand.

 

Im Hinblick auf das wichtige Wahljahr 2019 ist es höchste Zeit, dass die Parteien auf ihren Listen für den Kantonsrat und den Nationalrat auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis achten.

Lesen Sie hier die vollständige Analyse der Kommunalwahlen 2018 aus Frauensicht.


Mitgliederumfrage: Über 90 Prozent zufriedene Mitglieder

Im Sommer 2017 führte die Frauenzentrale Zürich unter den Mitgliedern eine Umfrage durch. 367 Einzelmitglieder und 46 Kollektivmitglieder nahmen daran teil. Eine Zusammenfassung:


Komplimente Besonders geschätzt werden der Auftritt und das Engagement für Frauenfragen. Viel Lob gibt es auch für die Beratungsangebote, die Anlässe und den politischen Einsatz. Hervorgehoben wird auch die Themenvielfalt, mit der sich die Frauenzentrale beschäftigt.


Zufriedenheit 52 Prozent sind mit der Arbeit der Frauenzentrale sehr zufrieden. 45 Prozent geben an, zufrieden zu sein und nur drei Prozent sind eher unzufrieden.


Unzufrieden zeigen sich einige der Mitglieder mit der Altersstruktur. Es wird eine Verjüngung gewünscht. Vereinzelt wird kritisiert, dass die Frauenzentrale zu elitär sei.




Yvonne-Denise Köchli - herzliche Gratulation!

Die Verlegerin Yvonne-Denise Köchli, unsere neue Zürcherin des Quartals, macht in ihren Büchern wichtige und kreative Frauen sichtbar. 1992 veröffentlichte die langjährige Journalistin der Weltwoche unter dem Titel «Eine Frau kommt zu früh» eine erste Biographie der Frauenrechtlerin Iris von Roten. 2017 folgte mit «Eine Frau kommt zu früh – noch immer?» eine überarbeitete Version mit einer Zeittafel, die aufzeigt, welche Forderungen von Iris von Roten eingelöst worden sind. Beliebt ist auch Yvonne-Denis Köchlin Zürcher Reiseführer «Miis Zür» aus weiblicher Perspektive. «Als ich 1999 aus dem Journalismus ausstieg, hätte ich nie gedacht, dass es ein solches Buch braucht. Aber in den vorhandenen Reiseführern kommen höchstens 20 Prozent Frauen vor. Ich habe mich getäuscht.» Deshalb hat die neue Zürcherin des Quartals auch schon den nächsten Reiseführer veröffentlicht:  «my baasel» mit neun Streifzüge durch Basel für Frauen. Weitere Reiseführer sind geplant. 

Hier finden Sie alle spannenden Publikationen vom Xanthippe Verlag, den Yvonne-Denise Köchli 2003 gegründet hat.

März - Wahlen 2018: Vor allem Winterthur glänzt mit hohem Frauenanteil

Letzten Sonntag fanden in vier von 13 Parlamentsgemeinden (Zürich, Winterthur, Dietikon und Schlieren) die kommunalen Wahlen statt – mit einem gesamthaft enttäuschenden Frauenanteil. Einzig Winterthur vermochte seinen Frauenanteil in der Exekutive von 28,6 Prozent auf 42,9 Prozent zu steigern.  


In Zürich stagniert der Frauenanteil in der Exekutive bei 22 Prozent. Nur zwei der neun Sitze im Stadtrat sind mit Frauen besetzt. Neu dabei mit einem glanzvollen Wahlresultat ist unser Mitglied Karin Rykart.


In Schlieren beträgt der Frauenanteil in der Stadtregierung - wie schon 2014 - 28.6 Prozent. Das siebenköpfige Gremium ist mit den gleichen zwei Frauen wie schon 2014 besetzt. Manuela Stiefel (FDP), Mitglied der Frauenzentrale, erzielte das beste Resultat aller Kandidaten und Kandidatinnen. Für das Stadtpräsidium erreichte sie das absolute Mehr trotzdem nicht. Im zweiten Wahlgang, am 10. Juni 2018, wird Manuela Stiefel nicht mehr antreten.


Auch im Jahr 2018 gibt es im Kanton Zürich noch Gemeinden, die komplett in Männerhand sind. So kandidierte in Dietikon an den diesjährigen Wahlen keine einzige Frau für den Stadtrat (2014: eine Kandidatin)! 


Lesen Sie hier die Medienmitteilung - auch mit Infos zum Frauenanteil im Gemeinderat.    


Jetzt anmelden: 8. März 2018 – Tag der Frau!

Wie jedes Jahr feiern wir den Tag der Frau auch 2018 im Papiersaal (Sihlcity) in Zürich – dieses Mal mit einem Filmabend, mit Podiumsgespräch & Apéro. Wir zeigen den packenden Film «La belle et la meute» der Regisseurin Kaouther Ben Hanias: Eine wahre Geschichte über eine junge Tunesierin, die eine Nacht lang vergeblich versucht, eine Strafanzeige wegen Vergewaltigung zu erstatten. Auf ihrer Odyssee durch die tunesischen Institutionen wird sie verhöhnt, erniedrigt und in ihrer Würde verletzt. Es ist ein eindringlicher Film, der aufwühlt. Im anschliessenden Podiumsgespräch beleuchten wir mit Expertinnen die Situation in der Schweiz: Wo steht der Opferschutz? Wie läuft ein Strafverfahren wegen sexueller Übergriffe ab? Weshalb erstatten viele Frauen keine Strafanzeige?

Weitere Infos: Hier. Eine Anmeldung bis Montag, 5. März 2018, ist erforderlich: Auf unserer Webseite oder unter zh@frauenzentrale.ch. Wir freuen uns auf Sie!

Wahlen 2018: Rund 60 Mitglieder kandidieren – jetzt clever wählen!

Sie wollen nicht, dass die Zürcher Politik zur Männersache wird? Dann lernen Sie hier die Kandidatinnen kennen, die bei der Frauenzentrale Zürich Mitglied sind - und wählen Sie mehr Frauen ins Parlament, strategisch clever.

So wählen Sie clever:
1) Wählen Sie überparteilich Kandidatinnen, die gute Wahlchancen oder Chancen auf den ersten Ersatzplatz haben.

2) Vergeben Sie die restlichen Stimmen an eine Liste, die Ihnen persönlich nahe steht.

3) Vermeiden Sie Stimmen an die Konkurrenz: Jede Stimme an Konkurrenten auf der eigenen Liste oder auf einer verbundenen Liste schmälert die Wahlchancen Ihrer Wunschkandidatinnen.


Kommunale Wahlen 2018: Wählen Sie unsere Mitglieder!

Auch bei den Wahlen 2018 setzt sich die Frauenzentrale dafür ein, dass Frauen an die Urne gehen, und sie unterstützt Kandidatinnen. Das ist auch dringend nötig: Nur 40 Prozent der Kandidierenden für die Wahlen nächsten Frühling sind Frauen. In der Stadt Zürich liegt der Frauenanteil im Gemeinderat aktuell mit 25,5 Prozent auf einem historischen Tiefstand. 

Sie wollen nicht, dass die Zürcher Politik zur Männersache wird? Dann lernen Sie hier alle Kandidatinnen kennen, die bei der Frauenzentrale Mitglied sind und wählen Sie Frauen! Denn immer noch gilt: «Ein Drittel ist nicht genug».

Einsatz gegen Lohndiskriminierung

Frauen verdienen immer noch nicht erklärbare 7 Prozent weniger als ihre Kollegen. Das sind im Durchschnitt 400 Franken pro Monat! Dies bereits beim Berufseinstieg, bei gleicher Ausbildung und im selben Job. Wie schwierig es ist, sich gegen Lohndiskriminierung zu wehren, zeigt der Artikel von dieser Woche in der Aargauer Zeitung. Die Präsidentin der Frauenzentrale bemängelt unter anderem, dass das Gleichstellungsgesetz bei Gerichten und Anwälten zu wenig bekannt ist.

Nicht vergessen: Am 24. Februar ist der Aktionstag Equal Pay Day, an dem in verschiedenen Ländern weltweit auf den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht wird. Am 26. Februar findet zum Thema ein Sternenmarsch und Podiumsdiskussion in Zürich statt. Weitere Infos: Hier.  


Wir suchen Treuhänderin / Finanzfachfrau!

Die Frauenzentrale Zürich sucht eine Treuhänderin/Finanzfachfrau als neue Vorstandskollegin. In dieser Funktion haben Sie grossen Einfluss auf die finanzielle und politische Agenda der Frauenzentrale. Sie beurteilen und steuern die Finanzplanung, Anlagestrategie, Abschlüsse und Budgets sowie die Liegenschaftsfinanzierung.

Für weitere Informationen über dieses ehrenamtliche Engagement wenden Sie sich bitte an die Präsidentin Andrea Gisler (andrea.gisler@frauenzentrale.ch, Tel: 044 206 30 20). Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

28. Januar: Wahlanlass "Ein Drittel ist nicht genug"

Zwar konnte bei den Kommunalwahlen 2014 ein Abwärtstrend gestoppt werden, trotzdem bestehen die Exekutiven von fast 20 Zürcher Gemeinden nur aus Männern. In ganz wenigen Gemeinden sind drei oder mehr Frauen im Gemeinderat vertreten. Gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer und den Politikerinnen Doris Fiala (FDP) und Karin Rykart (Grüne) gehen wir der Frage nach, warum die Frauen in der Politik nach wie vor untervertreten sind und was zu tun ist, um dies zu ändern.
Türöffnung: 18.30 Uhr, Kennenlernen an der Theaterbar. Start: 19.30 Uhr, Beginn Podiumsgespräch. Weitere Infos: Eintritt kostenlos. Jetzt HIER anmelden.

Zürcherin des Quartals ab Februar erste Staatsschreiberin im Kanton Zürich

Die neue Zürcherin des Quartals, Kathrin Arioli, wird ab Februar 2018 als Staatsschreiberin die Zürcher Staatskanzlei leiten. Dass ausgerechnet eine engagierte Feministin und langjährige Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau im Kanton Zürich die erste weibliche Staatsschreiberin in der Geschichte des Kantons Zürich wird, ist erfreulich. Man könnte es auch als Signal an die Kantonsverwaltung und deren Führungsetagen interpretieren. Denn gerade dort sind Frauen stark untervertreten. Die Frauenzentrale freut sich über die Wahl und wünscht Kathrin Arioli viel Glück in ihrer neuen Funktion.

Bulletin: Care-Arbeit – für mehr Anerkennung

«Care-Arbeit» – mit diesem Thema befasst sich die Frauenzentrale in ihrem nächsten Bulletin, das vor den Weihnachtsferien erscheint. Darin diskutierten wir mit Expertinnen unter anderem über Lösungsansätze, damit Care-Arbeit anerkannter, gerechter verteilt und bezahlbarer wird. Zudem begleiten wir einen Tag lang eine Spitex-Mitarbeiterin und berichten über die Probleme, Pflegepersonal zu finden.

 

An unserem Bulletin interessiert? Dann werden Sie Mitglied der Frauenzentrale oder lösen Sie hier ein Bulletin-Abo! Oder sind Sie an einem Inserat interessiert? Hier finden Sie unsere Insertionspreise.

Sivia Villars: «Vorsorge-Weichen müssen früh gestellt werden»

Unbedingt Lesen: Silvia Villars, Vorsorgeberaterin bei der Frauenzentrale, warnt in einem zweiseitigen Interview vor dürftiger Altersvorsorge speziell bei Frauen. Zudem gibt sie im Interview Ratschläge für eine sorgenfreie Pension. Das Interview ist Teil des am 1. Dezember 2017 erschienenen Anlegermagazins «VALUE» von cash: Hier nachlesen.

 

Zeit für eine Vorsorgeberatung? Dann melden Sie sich noch heute hier an! Unsere unabhängige Vorsorgeberaterin Silvia Villars unterstützt Sie beim Aufbau und Ausbau Ihrer persönlichen Altersvorsorge. Dank der Ernst Göhner Stiftung und der Avina Stiftung können wir für Frauen mit wenig Einkommen und Vermögen einen Spezialpreis anbieten. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bei uns auf der Geschäftsstelle.

Wahlen 2018 - Wir unterstützen Kandidatinnen!

Im Frühling 2018 stehen im Kanton Zürich Lokalwahlen an - je nach Ort am 14. März, 15. April oder 22. April. Wie immer unterstützt die Frauenzentrale kandidierende Frauen, die Mitglied sind. Unser Motto: «Ein Drittel ist nicht genug». Zwar konnte bei den Kommunalwahlen 2014 ein Abwärtstrend gestoppt werden, trotzdem bestehen die Exekutiven von fast 20 Zürcher Gemeinden nur aus Männern. Und nur in ganz wenigen Gemeinden haben drei oder mehr Frauen im Gemeinderat Einsitz. In der Stadt Zürich liegt der Frauenanteil im Gemeinderat mit 25,5 Prozent sogar auf einem historischen Tiefstand. Man muss weit zurückgehen, um einen noch tieferen Frauenanteil im Stadtzürcher Parlament zu finden – ins Jahr 1986, als er nach den Wahlen bei 25 Frauen (20 Prozent) lag.

Ab sofort schalten wir auf unserer Webseite Porträts aller Kandidatinnen, die Mitglied sind, auf! Hier können Sie alle weiteren Aktivitäten, die wir für das Wahljahr 2018 planen, verfolgen. Wählen Sie unsere Mitglieder – und geben Sie der Stimme der Frauen in der Politik ein grösseres Gewicht! 


Broschüre «Ein Vermächtnis für Frauen» bestellen

Wir haben den Tag des Testaments, am 13. September, zum Anlass genommen, um auf die neue Broschüre «Ein Vermächtnis für Frauen» hinzuweisen. Sind auch Ihnen die Rechte von Frauen seit jeher ein Anliegen? Setzen Sie sich für Frauenfragen ein oder helfen Sie mit, Frauen in Notsituationen zu unterstützen? In unserer Broschüre erfahren Sie, wie man Menschen und Organisationen auch ausserhalb der Familie begünstigen kann. Nutzen Sie Ihre Gestaltungsmöglichkeiten und verfassen Sie ein Testament. Dabei können Sie auch gemeinnützige Organisationen wie die Frauenzentrale begünstigen.

 

Wir freuen uns, wenn Sie die Broschüre bestellen. Sie finden darin auch viele Informationen zum Engagement der Frauenzentrale. Oder wünschen Sie ein persönliches Gespräch oder eine Rechtsberatung zum Thema? Dann kontaktieren Sie unsere Geschäftsführerin Sarah Müller.


Eilisabeth Joris - neue Zürcherin des Quartals!

Spricht man von feministischer Geschichte in der Schweiz, fällt sofort der Name Elisabeth Joris. Bereits vor über 30 Jahren gab die freischaffende Historikerin gemeinsam mit Heidi Witzig das Buch «Frauengeschichte(n). Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz» heraus. Das Buch ist noch heute das Grundlagenwerk feministischer Geschichte. Seither hat Elisabeth Joris zahlreiche Beiträge und mehrere Bücher – unter anderem «Brave Frauen, aufmüpfige Weiber» zu den Auswirkungen der Industrialisierung auf den Alltag und die Lebenszusammenhänge von Frauen – veröffentlicht. Elisabeth Joris, die aus dem Wallis stammt, jedoch seit über 50 Jahren in Zürich lebt, unterrichtete ein Berufsleben lang an einer Zürcher Mittelschule und forschte als Historikerin mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Auch heute noch engagiert sich die «Zürcherin des Quartals» für Menschen und Gesellschaft. So setzt sie sich u.a. bei der «Stiftung für Erforschung der Frauenarbeit» für die Anerkennung und Aufwertung der Care-Arbeit ein. Derzeit sorgt Elisabeth Joris mit dem Verein «KlimaSeniorinnen», der mit einer Klage den Bund zu einer rascheren Umsetzung der Klimaziele verpflichten möchte, für Furore.

Mehr über Elisabeth Joris erfahren Sie in unserem Bulletin, das im Dezember erscheint. Interessiert? Dann lösen Sie heute noch heute ein Abo.

Stiftung Interfeminas - neue Publikationen

«Keine Hausarbeit ist illegal - Informationsbroschüre für Sans-Papier Hausarbeiterinnen» oder «Iris von Roten: Eine Frau kommt zu früh – noch immer?» von Anne Sophie Keller und Yvonne-Denise Köchli. Das sind zwei der zehn Publikationen, die 2017 von der Stiftung Interfeminas finanziell unterstützt werden. Auf der Webseite der Stiftung sind alle geförderten Publikationen aufgeschaltet. Ein Besuch lohnt sich.


Die Stiftung bezweckt, Publikationen in Sachen Frauen- und Geschlechterforschung, Gleichstellung und feministischer Zielsetzungen auf politischer, gesellschaftlicher oder kirchlich theologischer Ebene zu ermöglichen. Seit 2009 führt die Frauenzentrale die Geschäftsstelle der Stiftung Interfeminas – ein Vermächtnis unseres Mitglieds Gertrud Heinzelmann.


Idyllische Büroräume am Schanzengraben im Herzen von Zürich
























Die Frauenzentrale Zürich vermietet per 1. März 2018 - oder nach Vereinbarung - eine Büroetage über 165 m2 am Schanzengraben 29, 8002 Zürich, in der Nähe vom Paradeplatz. Miete/m2/Jahr: CHF 500.--.


Die attraktiven Büroräumlichkeiten liegen an prominenter Lage nur wenige Minuten vom Paradeplatz entfernt. Die Büroetage im 7-geschossigen Geschäftshaus mit Blick auf den Schanzengraben zeichnet sich durch folgende Ausstattung aus:

- helle Büroräume (165 m2) im 3. Stock

- zwei Toiletten

- Teeküche
- Parkett (erst drei Jahre alt)
- zwei gedeckte Parkplätze können dazu gemietet werden
- Liftanlage vorhanden


Die Büroetage ist vermietet. Es können keine weiteren Anfragen entgegen genommen werden.



Wir stellen uns vor!



Bulletin zum Thema "Arbeitswelt 4.0"


Unser Mitglieder-Magazin mit dem Thema "ARBEITSWELT 4.0" ist da! Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt, was die Digitalisierung der Arbeitswelt für die Frauen bedeutet. Was sind die Risiken und Chancen? Weshalb ist es wichtig, dass sich Frauen mit Informatik auseinandersetzen? Welche Berufe haben Zukunftspotential?


Sind Sie am Thema interessiert? Dann bestellen Sie hier ein Abo oder werden Sie Mitglied der Frauenzentrale Zürich!


PS: Auf dem Titel ist Vanja Crnojević, unsere aktuelle Zürcherin des Quartals. Vielen Dank an die Fotografin: Giovanna Del Sarto.


Jetzt anmelden für unser Mentoring-Programm - wir suchen junge Polit-Talente!

Wolltest du schon immer wissen, wie Politik funktioniert und wie es hinter den Kulissen zu und her geht? Bist Du eine gesellschaftspolitisch interessierte Frau zwischen 18 und 30 Jahren?

Dann informiere und melde dich am besten gleich hier für unser Mentoring-Programm 2018 an! Während einem Jahr bekommst Du die Chance, einer erfahrenen Parlamentarierin über die Schulter zu schauen. Du erhältst Einblick in den politischen Alltag, in Strategien und Netzwerke. Eine wertvolle und einmalige Erfahrung für deinen Lebenslauf.

 

Oder vielleicht kennen Sie eine junge, politisch interessierte Frau, die sich für ein Amt in der Öffentlichkeit interessiert. Dann leiten Sie unser Flyer weiter - vielen Dank!

18. Mai 103. GV der Frauenzentrale

Über 100 Frauen nahmen gestern an unserer 103. GV teil - und sorgten für eine gute Stimmung im Zunfthaus zur Schmiden. Es war eine kurzweilige GV mit vielen Höhepunkten: Die Grussbotschaft von Regierungsrätin Carmen Walker Späh, die Wiederwahl von der Präsidentin Andrea Gisler, die Lacher beim Auftritt von Uta Köbernick, die tolle Stimmung beim Apéro und Nachtessen ...

Ein unvergesslicher Abend! Die Frauenzentrale Zürich bedankt sich bei ihren Mitgliedern für das zahlreiche Erscheinen! Alle Bilder der GV, sind auf unserem Facebook-Account zu sehen!


Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub!

Die Frauenzentrale Zürich unterstützt alliance F, den Bund Schweizerischer Frauenorganisationen, bei der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Vaterschaftsurlaub jetzt − Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub − zum Nutzen der ganzen Familie». 


Helfen auch Sie mit! Unterschriftenbogen können auf der Geschäftsstelle der Frauenzentrale bestellt oder hier heruntergeladen werden.


Christina Dalbert - neue Zürcherin des Quartals

Wir freuen uns, Ihnen Christina Dalbert vorzustellen - unsere neue «Zürcherin des Quartals». Vor knapp zehn Jahren hat die gelernte Designerin mit der «Marktlücke GmbH» ein Integrationsprojekt geschaffen, das benachteiligte Frauen - oft alleinerziehende Mütter mit Migrationshintergrund - unterstützt, in den ersten Arbeitsmarkt einzusteigen. Zur Marktlücke GmbH gehört ein Verkaufsladen, die «Kantine Hermetschloo» sowie ein Atelier für innovative Designprodukte. Die Produkte, die im Laden feilgeboten werden, sind handgefertigt und oft aus rezyklierten Materialien hergestellt. www.markt-luecke.ch

Mehr über Christina Dalbert erfahren Sie in unserem Bulletin, das Mitte Juli zum Thema «Digitalisierung in der Arbeitswelt» erscheint! Interessiert? Dann lösen Sie heute noch heute ein Abo.

8. März, Tag der Frau - Was für ein toller Tag!

2017 ist ein besonderes Jahr – noch nie fanden in der Schweiz am 8. März, Tag der Frau, so viele Anlässe und Veranstaltungen statt. Besonders erfreulich: Es sind auch viele junge Frauen an dieser neuen "Frauenbewegung" engagiert und beteiligt. Wie viele andere Frauen auf der ganzen Welt wurde auch die junge Generation durch den "Trumpism" aufgerüttelt. Sie stellen sich klar gegen den aktuellen Rechtsrutsch in Europa, der oft mit Sexismus, Frauenhass und sozialer Ungleichheit einhergeht.


Die Frauenzentrale Zürich feierte den Tag der Frau – wie jedes Jahr – mit einer Abendveranstaltung im Papiersaal (Sihlcity). Es war ein Abend mit 200 Frauen über und mit Kultur. Als Gäste eingeladen waren die Regisseurin Petra Volpe, die Künstlerin Janet Müller und die Autorin/Journalistin Michèle Roten. Alle drei Frauen verbindet, dass sie sich in ihren Arbeiten von Frauen inspirieren lassen. Vor der traditionelle Abendveranstaltung moderierte die Präsidentin Andrea Gisler die Vorpremiere von "Die göttliche Ordnung"! Mit dabei die Regisseurin PetraVolpe, und die Schauspielerinnen Marie Leuenberger und Rachel Braunschweig. Auch an der tollen Aktion von "WE CAN'T KEEP QUIET!" war die Frauenzentrale am Morgen mit dabei.


Es war ein langer Tag, den keine Frau so schnell vergessen wird! Und auch für die restlichen Tage des Jahres gilt: "WE CAN'T KEEP QUIET! Bilder zum 8. März finden Sie hier auf unserer Facebook-Seite.



Vanja Crnojevic setzt sich für Menschen auf der Flucht ein!

Unsere neue Zürcherin des Quartals, Vanja Crnojević, flüchtete im Alter von zwölf Jahren mit ihrer Familie in die Schweiz. Heute setzt sie sich mit viel Mut und eiserner Disziplin für Menschen ein, die auf der Flucht sind. Das erste Mal reiste Vanja im August 2015 mit 2'000 Franken, die sie mit einem Spendenaufruf auf Facebook gesammelt hatte, allein nach Serbien, um zu helfen. Zurück in der Schweiz gründete sie kurzentschlossen die Hilfsorganisation Borderfree Association. Inzwischen betreiben Vanja Crnojević und ihre Helferinnen und Helfer ein Camp in Prešovo und im griechischen Idomeni. In Petra (Griechenland) baute die Organisation unter anderem eine Schule und einen Kindergarten auf.



Herzliche Gratulation Vanja!


8. März 2017, Tag der Frau - "WE CAN'T KEEP QUIET"

Unsere Abend-Veranstaltung am Tag der Frau ist mit über 200 Anmeldungen ausgebucht. Wir laden aber alle interessierte Frauen ein, die Aktion "WE CAN'T KEEP QUIT" in der Stadt Zürich zu begleiten. Es geht darum ein Zeichen für Frauenrechte zu setzen. Die Frauenzentrale Zürich wird mit ihrer Kampagne gegen Lohnungleichheit präsent sein.  Wann: 8. März 2017, 13.30 Uhr. Wo: Treffpunkt vor Zentrum Karl der Grosse beim Grossmünster.


Persönlicher Gruss von Petra Volpe und Co.

Was für eine Ehre! Die Regisseurin Petra Volpe  und ein Teil ihrer Film-Crew (Noe Krejcí, Max Simonischek Fanpage und Marie Leuenberger) haben uns eine persönliche Grussbotschaft gesendet! Vielen herzlichen Dank!

Sehen Sie sich hier das Video an!


Ehrenmitglied Doris Gisler zum Frauenstimmrecht!

Interview mit Doris Gisler, Ehrenmitglied der Frauenzentrale, zum Frauenstimmrecht. Passend zum Film Die göttliche Ordnung von Petra Volpe!





Die wahre Problemzone der Frau ist das Geld

Altersarmut ist weiblich. Die Renten von Frauen sind im Schnitt 37 Prozent tiefer als jene der Männer, das entspricht 20'000 Franken pro Jahr weniger. Seniorinnen müssen deshalb mehr als doppelt so häufig wie Senioren Ergänzungsleistungen beantragen. Das ist mit ein Grund, weshalb die Frauenzentrale seit 2016 unabhängige und frauenspezifische Vorsorgeberatungen anbietet.


In der Sonntagszeitung vom 1. Januar 2017 erschien passend zum Thema der Artikel "Die wahre Problemzone der Frau ist das Geld". Als Expertin befragt wurde auch die Präsidentin Andrea Gisler: «Die meisten Frauen kümmern sich nicht um ihre eigene Vorsorge, übrigens auch Akademikerinnen nicht. Deshalb ist die wahre Problemzone der Frau nicht ihre Figur, sondern das Geld.»


Lesen Sie hier den ganzen Artikel.


Andrea Gisler in der EMMA

Die Frauenzentrale gratuliert EMMA für das 40 Jahre Jubiläum! Besonders stolz sind wir auf das Porträt der Präsidentin Andrea Gisler in der Jubiläumsausgabe.


Lesen Sie hier den gelungenen Artikel "Die Unermüdliche" von Bettina Weber.
 



Mitglieder-Anlass mit Steffi Buchli und Barla Deplazes im Stadion Letzigrund

Am Dienstag, 13. Dezember, fand im Letzigrund-Stadion unser letzter Mitglieder-Anlass zum Thema "Frauen im Sport" statt. Als Expertinnen eingeladen waren die Sportmoderatorin Steffi Buchli und die Fussballerin Barla Deplazes. Sie sprachen mit der Präsidentin Andrea Gisler über die Gründe, weshalb der Spitzensport immer noch eine Bastion der Männer ist. Und zwar nicht nur im Profisport, sondern auch auf Verbandsebene und in der Berichterstattung. "In den letzten Jahren hat eine grosse Entwicklung stattgefunden, der Frauensport ist viel präsenter. Trotzdem liegt noch ein langer Weg vor uns. So sind nach einem Eishockey- oder Fussball-Spiel im Medienraum praktisch nur Journalisten anzutreffen", bestätigt Steffi Buchli. Die Moderatorin fühlt sich als eine der wenigen bekannten Sportjournalistinnen trotzdem wohl. Sie spürt selten Diskriminierung in ihrem Job. Doch sie weiss seit ihren Anfängen, dass sie sich – im Vergleich zu ihren Kollegen – keine Fehler leisten darf.  "Macht ein Mann einen Fehler, ist es ein Versprecher. Passiert dasselbe einer Frau, ist es Unwissen", weiss Steffi Buchli.  "Zudem wird öfters über meine Frisur und mein Outfit berichtet als über meine Leistung, das nervt mich manchmal schon."  Der Alltag von Fussball-Nationalspielerin Barla Deplazes ist nicht zu vergleichen mit demjenigen von männlichen Fussballprofis. Nicht nur, dass Sportlerinnen sehr viel weniger verdienen, auch in der Berichterstattung wird kaum über ihre Leistungen berichtet. "Das ist natürlich ein Frust", bestätigt die FCZ-Spielerin. "Trotzdem hat es auch Vorteile: Wir Frauen haben nebst der Profikarriere ein zweites Standbein, sei es als Studentin oder als Teilzeitangestellte." Barla Deplazes wünscht sich mehr Unterstützung von der Öffentlichkeit oder vom Schweizer Fussballverband. "Es ist in den letzten Jahren aber auch viel verbessert", so Barla Deplazes. "Die letzte Frauen-WM wurde vom Schweizer Fernsehen übertragen – und auch die Europameisterschaft 2017 soll im wieder gezeigt werden. Darauf freuen wir uns im Team sehr." 


Schauen Sie sich auf unserer Facebook-Seite die Bilder zum Anlass an.


Neues Bulletin zum Thema Single bestellen!

Während 1970 erst 22 Prozent der Haushalte von nur einer Person bewohnt wurden, sind es mittlerweile über 40 Prozent. Unbeeindruckt von der Realität und einer Scheidungsquote von über 40 Prozent steht immer noch das Ehemodell im Vordergrund – nicht nur in der Politik, sondern auch in der Werbung. Was Singles darüber denken, ob sie sich benachteiligt fühlen oder ihr Single-Leben geniessen, können Sie in unserem Mitglieder-Magazin nachlesen. Auf dem Titelbild ist Petra Volpe. Die Regisseurin und Autorin ist unsere Zürcherin des Quartals!


Werden Sie Mitglied oder lösen Sie hier ein Bulletin-Abo!


Erfolgreiche Frauentagung 2016

Der Weg bis zur Gleichstellung von Männern und Frauen ist lang – und er wird immer länger. Das geht aus dem Gender Gap Report hervor, den das Weltwirtschaftsforum veröffentlicht hat. Fazit: Es wird es noch 170 Jahre dauern, bis Frauen und Männer dieselben Chancen erhalten. «Vorwärtskommen in Arbeitswelt und Politik», lautete darum das Motto der Frauentagung 2016 an der Universität Zürich. Rund 200 Frauen nahmen daran teil. Sie bildeten sich In 24 Workshops zu Themen wie Nachhaltigkeit in der Finanzwelt, Altersvorsorge, Crowdfunding oder Lohnverhandlungen weiter und erhielten von spannenden Frauen Impulse für die eigene Karriere. Gleich bei der Begrüssung hielt Prof. Dr. Crivelli Speciale, Präsidentin der Gleichstellungskommission der Universität Zürich fest, dass Frauentagungen wichtig seien, damit wir Frauen fit für die Arbeitswelt bleiben. "Der Erfolg hängt aber nicht nur von uns Frauen ab, sondern vom System, dass einfach nicht für uns Frauen zugeschnitten ist." Dass es genügend ausgebildete Frauen habe, zeige sich an den Anzahl Absolventinnen jedes Jahr an der Universität Zürich. "Jetzt müssen diese Frauen in der Arbeitswelt helfen, diese Strukturen zu ändern." 
Spannender Schlusspunkt der Frauentagung war die Diskussionsrunde mit der Regierungsrätin Jacqueline Fehr, der Unternehmerin Antoinette Hunziker-Ebneter und der Soziologie-Professorin Katja Rost, die von Andrea Gisler, Präsidentin der Frauenzentrale moderiert wurde. Die Frauen erzählten offen über ihre Tiefschläge und Erfolge im Berufsleben. „Man muss mit sich im Reinen sein und sich von Kritik nicht unterkriegen lassen“, motivierte Jacqueline Fehr die Teilnehmerinnen. „Und wenn man nicht weiterkommt im Berufsleben oder in der Karriere, sei es meist Zeit die Stelle zu wechseln und weiter zu ziehen. Den Mut zu haben ist wichtig“, so Antoinette Hunziker.


Lesen Sie hier unsere Medienmitteilung.


Petra Volpe - neue Zürcherin des Quartals

 


«Die Zukunft ist weiblich» steht auf einem der vielen Spruchbanner auf der Münsterbrücke in Zürich. Die Frauen skandieren: «Frauenrechte sind Menschenrechte.» So sah und tönte es am Film-Set, als das Frauenzentralen-Team Petra Volpe beim Dreh zu ihrem neuen Film «Die Göttliche Ordnung» besuchte. Nach «Traumland» und «Heidi» steht auch im neusten Spielfilm von Petra Volpe eine Frau im Vordergrund. Die Regisseurin und Autorin ist überzeugt, dass es mehr Filme von Frauen für Frauen braucht. In ihrem neusten Film «Die Göttliche Ordnung» geht es um das Frauenstimmrecht in der Schweiz.
Wir freuen uns schon auf die Premiere im März 2017 im Kino. 


Andrea Gisler über die Wahl von Donald Trump

Am 9. November besuchte uns TeleZüri auf der Geschäftsstelle der Frauenzentrale. Sie wollten von der Präsidentin Andrea Gisler und der Historikerin Heidi Witzig wissen, ob die Wahl von Donald Trump die Frauenrechte ins Mittelalter katapultierte?  


Sehen Sie hier den Beitrag von TeleZüri.


Anja Bremi ist neue Zürcherin des Quartals

 Die neue Zürcherin des Quartals, Anja Bremi, ist eine Pionierin im Kampf um die Enttabuisierung von häuslicher Gewalt. «Gewalt im Alter? Bei uns doch nicht!». Mit solchen Reaktionen war die heute 80-Jährige als junge Krankenschwester konfrontiert. Auch heute noch sind «Misshandlungen von älteren Menschen im Familienkreis ein Tabu, die Dunkelziffer hoch.» Dank der Aufklärungsarbeit der Unabhängigen Beschwerdestelle für das Alter (UBA), die Anja Bremi aufgebaut und während zwölf Jahren präsidiert hat, ist vor allem in den Heimen ein Bewusstseinsprozess in Gang gekommen. Trotzdem: Letztes Jahr bearbeitete die UBA allein im Kanton Zürich 268 Anfragen und Beschwerden, in 65 Fällen ging es um Gewalt. Anja Bremi, die sich ein Leben lang ehrenamtlich engagiert hat, bearbeitet noch heute einzelne Beschwerden für die UBA.

Alles über das Engagement der neuen Zürcherin des Quartals für die Gesellschaft können Sie in unserem nächsten Bulletin zum Thema "Single" nachlesen.

DIE 100 WICHTIGSTEN ZÜRCHERINNEN WERDEN GEWÄHLT UND ANDREA GISLER DABEI!

Der Sonderteil «100 Zürcherinnen» der «Schweizer Illustrierten» vom 28. Oktober widmet sich den starken Frauen von Zürich. Auf 40 Seiten porträtiert sie die engagiertesten, kreativsten und erfolgreichsten Zürcherinnen. In der Kategorie Meinungsmacherinnen ist Andrea Gisler zu finden. Sie wird als die Frau beschrieben, die Frauen ihre Rechte gibt. "Gleichstellung ist erreicht, wenn auch unfähige Frauen F...ührungspositionen in Wirtschaft und Politik haben", so die Präsidentin der Frauenzentrale. Wir sind stolz auf unsere Präsidentin und gratulieren ihr herzlich! 

Wählen Sie Andrea Gisler zur wichtigsten Meinungsmacherin:

http://www.schweizer-illustrierte.ch/stars/schweiz/100-zuercherinnen-meinungsmacherin-voting


Frauentagung 2016

 

Frauentagungen haben in der Geschichte der Frauenzentrale Zürich einen grossen Stellenwert. Die FRAUENTAGUNG 2016 am 5. November an der Universität Zürich steht unter dem Motto "Vorwärts kommen in Politik und Arbeitswelt". Nebst einem Input-Referat der Journalistin Simone Meier (Watson), gibt es eine Diskussionsrunde mit Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft: Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Unternehmerin Heliane Canepa und Katja Rost, Professorin an der Universität Zürich. Das Ziel: Von den vielfältigen Erfahrungen dieser spannenden Frauen zu lernen und Impulse für das eigene Engagement oder die Karriere zu erhalten. Zudem bietet die Frauentagung eine grosse Vielfalt von 24 Workshops, so dass jede Frau etwas Passendes findet - vom professionellen Auftreten vor der TV-Kamera über Crowdfunding bis hin zu Themen wie Nachhaltigkeit in der Finanzwelt, Altersvorsorge oder Lohnverhandlungen.

 

Die Frauenzentrale Zürich wird bei der Organisation der Frauentagung von den Wirtschaftsfrauen Schweiz und der Abteilung Gleichstellung der Universität Zürich unterstützt.


Hier finden Sie das ProgrammDer Anlass ist ausgebucht. Wir freuen uns auf eine anregende Tagung!


"Vaterschaftsurlaub jetzt!" - Unterschreiben Sie jetzt die Initiative!

Im Mai 2016 wurde die Volksinitiative «Vaterschaftsurlaub jetzt − Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub − zum Nutzen der ganzen Familie» lanciert − dies, nachdem das Parlament den Vaterschaftsurlaub zum zweiten Mal abgelehnt hat. Neben Travail Suisse sind im Trägerverein der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen, alliance F, Pro Familia sowie der Dachverband Schweizer Väter- und Männerorganisationen, männer.ch. Alle Infos unter:www.vaterschaftsurlaub.ch


alliance F hat sich zum Ziel gesetzt, 5000 Unterschriften beizusteuern. Die Frauenzentrale Zürich unterstützt alliance F bei der Unterschriftensammlung. Helfen auch Sie mit!Unterschriftenbogen können auf der Geschäftsstelle der Frauenzentrale bestellt oder hier heruntergeladen werden.



Nationalrat gegen Umsetzung des Verfassungsartikels zu Lohngleichheit

Am 26. April hat eine Mehrheit des Nationalrats sowohl die Revision des Gleichstellungsgesetzes als auch die Revision des Obligationenrechts ersatzlos aus der Legislaturplanung (2015-2019) gestrichen. Die Frauenzentrale Zürich ist irritiert und schliesst sich der Meinung von alliance F, der Dachorganisation der Schweizer Frauenorganisationen, an: Vor einem Jahr demonstrierten über 10‘000 Frauen und Männer für die Lohngleichheit in Bern. Nun soll schon nur die Diskussion über eine mögliche Lösung für die vorhandene Lohnungleichheit verweigert werden. Dies ist ein Affront gegenüber den vielen Frauen und Männern, die - man sollte meinen - eine Selbstverständlichkeit, nämlich die Umsetzung der Verfassung, fordern.


Lesen Sie hier die Medienmitteilung von Alliance F.


Öffentliche Ehrung MARIA FIERZ, EHEMALIGE PRÄSIDENTIN DER FRAUENZENTRALE

Die Gesellschaft zu Fraumünster ehrt seit 20 Jahren am Sechseläuten eine engagierte und weitsichtige Persönlichkeit – dieses Jahr war es die herausragende Zürcher Persönlichkeit Maria Fierz. Das Ehrenmitglied der Frauenzentrale initiierte Fürsorgekurse, die so erfolgreich waren, dass daraus die Frauenschule entstand. Diese wiederum bildete die Grundlage für das heutige Departement Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Von 1917 bis 1944 war Maria Fierz Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale. Ihr Credo für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft: «Wer die Mitverantwortung der Frau für das öffentliche Leben ablehnt, der hat den Sinn der Demokratie nie wirklich erfasst.»

Lesen Sie hier die Rede von Andrea Gisler, Präsidentin der Frauenzentrale, an der öffentlichen Ehrung am 18. April im Fraumünster.



Lisa Chuma - Neue Zürcherin des Quartals

Als Gründerin und Geschäfts-führerin der Women’s Expo Switzerland – der ersten Frauenmesse in der Schweiz – setzt die 31-jährige Simbabwerin Lisa Chuma mit ihrem Engagement für die Frauen ihre Vision von Unabhängigkeit um. Alles Weitere über die engagierte Unternehmerin erfahren Sie in unserem Bulletin, das im Juni zum Thema Sexismus erscheint.

Replik zum Weltwoche Artikel: Die Dosenöffnerin

Mitte Januar erschien in der Weltwoche ein unnötiger Artikel von Rico Bandle zu unserer Lohngleichheits-Kampagne. Lesen Sie hier den Artikel.

Lieber Herr Bandle
Mit Erstaunen haben wir Ihren Artikel in der aktuellen Weltwoche gelesen. Titel: Die Dosenöffnerin. Lead: Für das SRF und die Frauenzentrale sind Frauen billiges Gut.
Glauben Sie das wirklich? Haben Sie womöglich den Spot gar nicht gesehen? Oder ihn nicht verstanden? Gemäss der letzten Schweizer Lohnstrukturerhebung verdienen Frauen für gleichwertige Arbeit 18,9 Pro...zent weniger als Männer. Auf diesen Missstand weist die Kampagne hin. Denn zu den Kernaufgaben der Frauenzentrale Zürich gehört es – seit übrigens schon über 100 Jahren – auf wichtige politische Themen aufmerksam zu machen. Wir versuchen das oft mit Humor. Und zwar mit einem Humor, der für alle verständlich ist. Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit der Bevölkerung verstanden hat, um was es im Spot geht: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, wie es seit 1981 in der Bundesverfassung steht. Oder anders: „Weiblich darf nicht weniger wert sein!“ Wie kommen Sie dazu zu behaupten, die SRG fordere die Einführung einer Lohnpolizei? Von woher haben Sie diese Information? In vielen Artikeln, die Sie in den letzten Jahren geschrieben haben, kritisieren Sie die SRG. Das ist Ihr gutes Recht als Journalist. Dass Sie aber einen Werbespot einer Non-Profit-Organisation missbrauchen, um gegen die SRG zu schiessen, ist billig und unnötig.


Kampagne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen!

Für viele Frauen ist das traute Heim ein Ort des Schreckens: Sie werden zu Hause geschlagen, gedemütigt und bedroht. Im Schnitt stirbt in der Schweiz alle zwei Wochen eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Ziel der aktuellen Kampagne der Frauenzentrale ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und darauf hinzuweisen, dass Gewalt in Paarbeziehungen uns alle angeht. Denn häusliche Gewalt ist nicht Privatsache. Es ist ein Hauptmerkmal häuslicher Gewalt, dass sie sich im Verborgenen abspielt. Und genau dies ist einer der Hauptgründe, weshalb Fachleute raten, immer zu reagieren. Aussenstehende sollen sich einmischen.


Hier geht’s zum Werbespot auf YouTube.Storyfilter-Beitrag hier.
Lesen Sie hier unsere Medienmitteilung.


 Zur Kampagne:

Die Frauenzentrale Zürich lancierte zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen eine Aktion, die bei Passanten im Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity lautstarke Reaktionen auslöste. Auf einem ePanel war der Streit von Paaren zu sehen und hören, der immer mehr eskalierte und am Schluss in reine Gewalt umschlug. Dabei wurde der Streit in einer Wohnung gefilmt und live auf dem ePanel übertragen. Die Passanten ihrerseits konnten interaktiv eingreifen und die Eskalation mit Zurufen stoppen.


Bitte teilen Sie unser Video auf Facebook und Twitter - vielen Dank!


Neues Bulletin im Dezember - Thema Altersvorsorge

Geringeres Einkommen, Babypause, Teilzeitarbeit, weniger Rente – eigentlich müssten Frauen bei ihrer Altersvorsorge Vollgas geben. Doch viele Frauen verdrängen das Problem – mit fatalen Folgen. Informieren Sie sich in unserem neusten Bulletin, das im Dezember erscheint, weshalb es wichtig ist, dass Sie sich schon früh mit dem Thema Altersvorsorge befassen und worauf Sie als Frau bei der Planung Ihrer Altersvorsorge achten müssen.



Sie sind noch nicht Mitglied, aber an unserem Bulletin interessiert? Dann bestellen Sie die nächste Ausgabe oder lösen Sie
hier ein Abo.

Wahlen 2015: Die Frauenzentrale gratuliert ihren Mitgliedern!

14 Nationalrätinnen aus dem Kanton Zürich wurden am 18. Oktober gewählt - davon sind neun Mitglieder der Frauenzentrale. Wir gratulieren allen Frauen - und speziell unseren Mitgliedern - herzlich und wünschen Ihnen viel Glück in Bern!


SP: Mattea Meyer und Priska Seiler Graf
FDP: Doris Fiala und Regine Sauter
glp: Tiana Angelina Moser
EVP: Maja Ingold
BDP: Rosmarie Quadranti
CVP: Kathy Riklin und Barbara Schmid-Federer


Wahlen 2015: Frauenanteil von 40 Prozent im Kanton Zürich - eine grosse Genugtuung

„Ein Drittel ist nicht genug". Mit diesem Motto engagierte sich die Frauenzentrale Zürich – wie schon bei früheren Wahlen – für mehr Frauen im nationalen Parlament. Umso erfreuter ist sie über die Resultate der Nationalratswahlen im Kanton Zürich. Schafften es bei den Wahlen 2011 nur zehn Frauen aus dem Kanton Zürich nach Bern – das war das schlechteste Ergebnis seit 1995 –, sind bei den gestrigen Wahlen 14 Nationalrätinnen gewählt worden.

Mit einem Frauenanteil von 40 Prozent stellt der Kanton Zürich schweizweit am meisten Frauen. Der Gesamtschweizer Schnitt liegt bei 32 Prozent, damit ist der Nationalrat so weiblich wie noch nie seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971.

Lesen Sie hier in unserer Medienmitteilung alles über das Engagement der Frauenzentrale an der nationalen Wahlen 2015.


Nationale Wahlen am 18. Oktober: Frauen wählen clever





Die Frauenzentrale setzt sich bei Wahlen für mehr Frauen im Parlament ein. "Ein Drittel ist nicht genug!" ist seit Jahren unser Motto - auch am 18. Oktober. Wichtig ist, dass clever gewählt wird. Die Frauenzentrale unterstützt deshalb vor allem Mitglieder mit guten Wahlchancen.

 

WIE CLEVER WÄHLEN?

1)  Wählen Sie überparteilich Kandidatinnen, welche gute Wahlchancen oder Chancen auf den ersten Ersatzplatz haben.

2) Vergeben Sie die restlichen Stimmen an eine Liste, die Ihnen persönlich nahe steht.

3) Vermeiden Sie Stimmen an die Konkurrenz: Jede Stimme an Konkurrenten auf der eigenen Liste oder auf einer verbundenen Liste schmälert die Wahlchancen der Wunschkandidatinnen.


Weitere Informationen zum Projekt "clever wählen" finden Sie unter: www.alliancef.ch

Hier finden Sie unseren Flyer mit allen Mitgliedern der Frauenzentrale.



ENTTÄUSCHENDE WAHLEN IM KANTONSRAT: DIE FRAUENZENTRALE FORDERT TATEN STATT WORTE

Am 29. Juni fanden im Kantonsrat wichtige Wahlen statt. Das Resultat: Im Bankrat der ZKB sitzt nur noch eine Frau (Frauenanteil 7.7 Prozent). Der Aufsichtsrat der Sozialversicherungsanstalt ist ein reines Männergremium. In den Verwaltungsrat der EKZ wurden drei Frauen gewählt (Frauenanteil 23 Prozent).

Dass in diesen wichtigen Positionen in Strategie- und Aufsichtsgremien nur gerade vier Frauen (13 Prozent Frauenanteil) gewählt wurden, enttäuscht und irritiert die Frauenzentrale. Wie kann es sein, dass selbst Parteien, die Frauenquoten fordern, praktisch nur männliche Kandidaten zur Wahl stellen?


Die Frauenzentrale fordert Taten statt Worte. Wenn die Politik von der Wirtschaft eine bessere Vertretung von Frauen in Führungsgremien verlangt, geht es nicht an, dass sie sich selber bei öffentlich-rechtlichen Anstalten und staatsnahen Betrieben nicht daran hält. So wird sich der Frauenanteil in Wirtschaft und Politik nicht verbessern. Mit schönen Worten allein ist es nicht getan.


Lesen Sie hier die komplette Medienmitteilung.



Neu: Bulletin zum Thema Lohngleichheit


«Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» – seit 34 Jahren steht dieser Grundsatz in der Bundesverfassung. Die Realität sieht anders aus. Alle Fakten und Gründe für Lohndiskriminierung und wie man sich dagegen wehren kann, erfahren Sie in der neusten Ausgabe unseres Bulletins zum Thema Lohngleichheit. Zudem können Sie alles über die Aktivitäten der Frauenzentrale nachlesen.

Lösen Sie noch heute ein Abo oder bestellen Sie die aktuelle Ausgabe mit einem Mail an zh@frauenzentrale-zh.ch


Mentoring-Programm: Bei Doris Fiala in Strassburg

Am 22. April besuchten wir mit unseren Mentees den Europarat in Strassburg - ein einmaliges Erlebnis. Empfangen wurden wir von Doris Fiala, Nationalrätin und Präsidentin der Schweizer Delegation im Europarat. Sie gab uns gemeinsam mit Alfred Heer (SVP), Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP) und Raphaël Comte (FDP) einen Einblick in die Arbeit des Europarates. Danach durften wir live eine spannende Debatte an der parlamentarischen Versammlung verfolgen, bevor wir von Urs Beer, dem Schweizer Botschafter in Strassburg zum Apéro eingeladen wurden. Vielen Dank für diesen Tag Frau Doris Fiala!


Regierungsrat neu mit drei Frauen - Frauenzentrale enttäuscht über Frauenanteil im Kantonsrat

GESCHAFFT! Die Frauenzentrale gratuliert ihren Mitgliedern Jacqueline Fehr (SP), Silvia Steiner (CVP) und Carmen Walker Späh (FDP) zur Wahl als Regierungsrätinnen. 

Während der Frauenanteil im Regierungsrat mit der Wahl dieses Frauentrios erhöht werden konnte, stagniert die Anzahl Frauen im Parlament. 61 Frauen wurden gestern in den Kantonsrat gewählt. Da für Carmen Walker Späh vermutlich ein Mann nachrutschen wird, wird der Frauenanteil in der nächsten Legislatur genau ein Drittel ausmachen, wie schon 2011. Dieses Ergebnis ist enttäuschend. Das langjährige Motto der Frauenzentrale („Ein Drittel ist nicht genug“) ist damit auch 2015 längst nicht überholt.


Impressionen vom Filmabend APPASSIONATA zum internationalen Tag der Frau

Weitere Bilden finden sie auf unserer Facebook-Seite.






























Impressionen der nationalen Demo für Lohngleichheit

Die Frauenzentrale war mitten drin! Mehr Bilder finden Sie auf der Facebook-Seite hier.






















Demo Lohngleichheit jetzt - Unterzeichnen Sie das Manifest!

m 7. März 2015 findet in Bern die nationale Demo für Lohngleichheit statt. Start um 13.30 Uhr, Schützenmatte, Bern mit einer Kundgebung auf dem Bundesplatz.

Unterzeichnen Sie jetzt das Manifest für Lohngleichheit: http://lohngleichheitsmanifest.ch/




Weiblich darf nicht weniger Wert sein!

Der Grundsatz der Lohngleichheit für Frau und Mann ist in der Bundesverfassung und im Gleichstellungsgesetz verankert. Trotzdem verdienen Frauen gemäss der letzten Schweizer Lohnstrukturerhebung für gleichwertige Arbeit 18,9 Prozent weniger als Männer. Ein Teil der Lohnungleichheit ist erklärbar, etwa durch Dienstjahre, Stellung im Betrieb oder Ausbildungsniveau. Doch es bleibt ein gewisser Teil an Lohnungleichheit, der nicht erklärbar ist. Auf diesen Missstand will die Frauenzentrale, mit Unterstützung der Werbeagentur Publicis, aufmerksam machen. Sehen Sie die Kampagne hier.






















Hélène Vuille - neue Zürcherin des Quartals

Die Birmensdorferin Hélène Vuille, die sich seit 16 Jahren gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und für bedürftige Menschen einsetzt, ist die neue Zürcherin des Quartals. Ihr Engagement für die Schwächsten unserer Gesellschaft ist selbstlos und vorbildlich. Mit viel Beharrlichkeit schaffte sie es, dass ein Grossverteiler nach Ladenschluss Backwaren, die nicht mehr verkauft werden, für Menschen im Obdachlosen-Hospiz zur Verfügung stellt. Mehr über die Frau mit dem grossen Herzen erfahren Sie in unserem nächstem Bulletin.

Kommunalwahlen 2014 - immer noch zu wenig Frauen

Seit dem 18. Mai haben alle Gemeinden im Kanton Zürich die kommunalen Wahlen hinter sich. Zu den Aufgaben der Frauenzentrale gehört es, den neugewählten und wiedergewählten Stadt- und Gemeinderätinnen zur Wahl zu gratulieren. Sank die Zahl der Frauen vor vier Jahren in den kommunalen Exekutiven über den ganzen Kanton mit 10 Prozent deutlich, konnte der Abwärtstrend 2014 gestoppt werden. Insgesamt wurden bei den Lokalwahlen 2014 im Kanton Zürich 235 Frauen in die Exekutive gewählt (2010: 187, 2006: 208).

Trotz dem leichten Aufwärtstrend ist es noch ein langer Weg für eine ausgewogene Vertretung beider Geschlechter in der Politik. Vom langjährigen Motto der Frauenzentrale: "Ein Drittel ist nicht genug" ist die Politik noch weit entfernt. 16 Gemeinden (Bonstetten, Hedingen, Maschwanden, Herrliberg, Oetwil am See, Bülach, Höri, Hüntwangen, Wasterkingen, Winkel, Bachs, Niederhasli, Otelfingen, Regensdorf, Weiach und Weiningen) sind ganz in Männerhand (2010: 17). Und nur in ganz wenigen Gemeinden haben drei oder mehr Frauen im Gemeinderat Einsitz. 

Prostitution in der Schweiz: Wohin? Ihre Meinung ist gefragt!


Ende März hat eine nationale Expertengruppe den Bericht „Schutzmassnahmen für Frauen im Erotikgewerbe“ vorgestellt. Erklärtes Ziel der Expertengruppe ist nicht die Zurückdrängung der Prostitution, sondern ihre Anerkennung als Arbeit und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Die Entwicklung in Europa geht in eine ganz andere Richtung. Die Frauenzentrale bezweifelt, dass ein Sonderfall Schweiz, wie ihn die Expertengruppe befürwortet, der richtige Weg ist. Aus gleichstellungspolitischer Sicht muss es Ziel sein, den Frauen in der Prostitution - bezeichnenderweise mehrheitlich Migrantinnen aus Armutsländern - andere Optionen der Lebensgestaltung zu öffnen.

  • Lesen Sie hier unseren Kommentar zum Bericht "Schutzmassnahmen für Frauen im Erotikgewerbe".
  • Hier finden Sie den Bericht der nationalen Expertengruppe und hier die Medienmitteilung des Bundesamts für Migration.
  • Ebenfalls lesenswert dieser Artikel in der "Schweiz am Sonntag", ein Kommentar von Andrea Gisler.


Die Frauenzentrale möchte die kritischen Stimmen bündeln.
Schreiben Sie uns per Mail an:
andrea.gisler@frauenzentrale.ch


Jubiläum: Geburtstagsfest mit über 200 Frauen


Am 8. März, Tag der Frau, feierte die Frauenzentrale mit rund 200 Frauen ihr 100-jähriges Jubiläum. Als Höhepunkt wurde das Jubiläumsbuch "BERATEN BEWEGEN BEWIRKEN" vorgestellt. Anschliessend diskutierten Andrea Gisler, Alma Redzic (Geschäftsführerin FemWiss), Brigitte Ruckstuhl (Co-Autorin Jubiläumsbuch) und Rosmarie Zapfl (Präsidentin alliance f) unter der Leitung von Esther Girsberger über die Geschichte der Frauenzentrale und ganz allgemein über den Wandel der Rolle der Frau in den letzten 100 Jahren. Dabei wurde auch über die Zukunft von Frauenorganisationen diskutiert. Es kam die Frage auf, ob es Frauenorganisationen auch in Zukunft noch braucht. Mit dieser Frage wurde bereits 1989 die siebte Präsidentin der Frauenzentrale, Liselotte Meyer-Fröhlich, anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Frauenzentrale konfrontiert. Die zwölfte Präsidentin Andrea Gisler 2014: "Solange die tatsächliche Gleichstellung nicht umgesetzt ist, braucht es Frauenvereine zweifellos. Und es braucht auch im 21. Jahrhundert noch Orte, wo Frauen unter sich sind und Fraueninteressen im Vordergrund stehen."

Nach der Buchvernissage wurden die anregenden Gespräche bei einem Apéro weitergeführt, bevor zum Schluss zu französischer Musik getanzt und gefeiert wurde.

Lesen Sie hier alle Medienmitteilungen zum Jubiläum.
Hier geht es zur Bildgalerie.


Jubiläumsbuch der Frauenzentrale - jetzt bestellen!

Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, machte nicht nur die Armee mobil. Auch viele Frauenorganisationen organisierten sich, um sich aktiv an der Bewältigung der Kriegsfolgen zu beteiligen. Zunächst als loser Zusammenschluss geschaffen, um Nothilfe zu leisten, konstituierte sich die Frauenzentrale Zürich 1916 als einen auf Dauer angelegten Verein. Das Engagement der Frauenzentrale erstreckte sich dabei stets auf verschiedene Bereiche: den sozialen Bereich, die Politik und die Frauenbildung.

Die Geschichte der Zürcher Frauenzentrale zeigt eindrücklich, wie sich die Rolle der Frau in den letzten 100 Jahren gewandelt hat. Im Zentrum des Buches stehen dabei Projekte, Themen und Positionen, mit denen sich die Frauenzentrale befasste.

Lesen Sie hier das Vorwort der Präsidentin Andrea Gisler.

Zum Buch „BERATEN BEWEGEN BEWIRKEN"

Autorinnen: Brigitte Ruckstuhl, Elisabeth Ryter  

Herausgeberin: Zürcher Frauenzentrale  

EAN: 9783034012324

ISBN : 978-3-0340-1232-4

Format:  Kartonierter Einband (Kt)

Verlag: Chronos, Zürich  

Seiten: 256

Bilder: 152

Jahr: 2014

Preis: CHF 39.00 (Mitglieder CHF 29.00)

Zu bestellen unter zh@frauenzentrale.ch oder im Buchhandel


stadtTalk spezial zum neuen Sorgerecht mit Andrea Gisler

Das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall nach einer Trennung oder Scheidung tritt voraussichtlich im Januar in Kraft. Viele Frauenorganisationen fürchten, dass die gemeinsame Sorge nicht Probleme löst, sondern vorallem neue schafft. Das sieht die Männerlobby anders.


Wann: Donnerstag, 30. Januar 2014, 19 Uhr in Winterthur

Gäste: Andrea Gisler (Präsidentin Frauenzentrale Zürich) und Oliver Hunziker (Verein für verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter)

Moderation: Karin Landolt

Weitere Infos: www.stadtalk.ch 



PROSTITUTION ZWISCHEN WUNSCH UND WIRKLICHKEIT - MODERIERT VON ANDREA GISLER

Es diskutieren:
Silvia Steiner, Jurisitin und Staatsanwältin, Kantonsrätin CVP
Nina Fehr Düsel, Juristin, Stadtratskandidatin SVP
Valentin Landmann, Jurist und Strafverteidiger
Beatrice Bowald, Theologin und Ethikerin


Wann: Mittwoch, 5. Februar um 20 Uhr

Wo: Zürcher Volkshaus


Weitere Infos:
www.cvp-frauen.ch/de/kantone/zuerich/


Alle Frauenzentralen lehnen die Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" ab!

Die Frauenzentralen der Schweiz sagen NEIN zur Initiative und empfehlen die Ablehnung am 9. Februar. Es gibt triftige Gründe für eine Ablehnung der Initiative, die sich vordergründig um die Finanzierung der Kosten im Gesundheitswesen sorgt, in Tat und Wahrheit jedoch die Fristenregelung, die sich seit 2002 bewährt hat, angreift: Die Initiative bringt keine nennenswerten Einsparungen im Gesundheitswesen, das Solidaritätsprinzip der Grundversicherung wird untergraben, die Errungenschaften der Fristenregelung werden zunichte gemacht, damit wird auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau verletzt und die Männer werden aus der finanziellen Mitverantwortung entlassen.


Lesen Sie untere www.frauenzentrale.ch die gemeinsame Medienmitteilung von allen Frauenzentralen der Schweiz.



Prostitutionsdebatte – die Frauenzentrale ist dabei!

Während die Schweiz bezüglich Prostitution zu den liberalsten Ländern gehört, wird im Ausland intensiv über ein Verbot von Prostitution debattiert. Anfang Dezember 2013 wurde in Frankreich ein neues Prostitutionsgesetz verabschiedet, dabei sollen Freier künftig mit einem Bussgeld bestraft werden. In der Stadt Zürich ist seit August 2013 der von der Frauenzentrale kritisierte neue Strichplatz in Betrieb. Lesen Sie in unseren Medienberichten und Medienmitteilungen nach, wie die Präsidentin die Haltung der Frauenzentrale in der Öffentlichkeit vertritt.

 

Häusliche Gewalt: Jetzt reichts!

Vielen Dank an Alexandra Fitz und Aline Wüst für den wichtigen Artikel:

www.blick.ch/news/schweiz/mittelland/weltweit-kaempft-eine-bewegung-gegen-morde-an-frauen-jetzt-reichts-id8098214.html

Alle 20 Tage wird in der Schweiz eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Trotzdem bleibt es in der Schweiz bemerkenswert still im internationalen Aufschrei gegen Männergewalt. Ein Grund ist die Verharmlosung der Fälle in den Medien. Sie werden in der Öffentlichkeit unter dem Deckmantel "Familiendrama" oder "Beziehungsdrama" abgestempelt. Damit wird suggeriert, dass die Frau eine Mitschuld an ihrem Tod hat. Morde an Frauen durch Partner oder Angehörige, aber auch ...

Vergewaltigungen müssen UNEBEDINGT als das benannt werden, was sie sind: geschlechtsspezifische Gewalt und damit ein gesellschaftliches Problem.  


Erfolgreiche Kampagne-Lancierung


Am 28. Juni 2018 lancierte die Frauenzentrale Zürich im Kino Houdini ihre Kampagne «Für eine Schweiz ohne Freier. Stopp Prostitution». Es wurden die neue Webseite und der Clip zur Kampagne präsentiert. Am Anlass dabei waren die Aussteigerin Huschke Mau und Irene Hirzel, Geschäftsführerin von Act 212, eine Organisation gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung. Besonders beeindruckend waren die Aussagen von Huschke Mau über ihre Erfahrungen als Prostituierte In Deutschland. Nun hat die Aussteigerin das Netzwerk Ella gegründet, eine Vereinigung von Frauen, die im Milieu waren oder sind. Sie kämpfen für ein Verbot von käuflichem Sex.   


Auf der Seite stopp-prostitution.ch und in unserem Mitglieder-Magazin finden Sie weitere Informationen zur Haltung der Frauenzentrale zum Thema Prostitution.